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Kennt Liebeskummer Grenzen?

10. Oktober 2010

Ich frage mich das, ist es wirklich ein Unterschied, ob man 30 Jahre zusammenwar, oder nur 2? Klar, man hat andere Dinge noch mit dabei zu verarbeiten, Kinder, Haus usw…aber für den Schmerz, den unerträglich bohrenden Schmerz, macht es bestimmt keinen Unterschied. Ich war zwei Jahre mit meinem Freund zusammen, wir waren verlobt und wollten heiraten, da bekam er plötzlich kalte Füsse! Sieht man im Fernsehen oder liest man und denk, ja, klar, kriegen viele kalte Füsse….aber dass das wirklich mir passieren musste, damit hab ich niemals gerechnet. Wir hatten kaum Probleme und alles lief eigenlich gut. Vielleicht zu gut, vielleicht habe wir unsere Gefühle nicht mehr ausgetauscht, alles selbstverstänldich genommen. Gut, jedenfalls er beendete die Beziehung, löste sozusagen die Verlobung und zog zu seinen Eltern zurück. Ich blieb in der Wohnung, verdiente sowieso etwas mehr als er (hat ihn ggf auch gewurmt). Ich war so traurig, und so alleine. Man kann es nicht beschreiben, aber ich glaube ihr alle hier wisst, was ich meine! Ich bin aus Verzweiflung zu Susanna gekommen, geglaubt habe ich nicht daran!   Das gebe ich offen zu. Ich habe auch Susanna gegenüber nie einen Hehl daraus gemacht und sie fand es solange in Ordnung, wie ich wenigstens nicht dagegen gearbeitet habe und offen blieb für alles. Das habe ich auch wirklich versucht und ist mir soweit auch gelungen, wie ich meine. Es gab dieses eine Ritual, das hat mich ganz schön umgehauen, ich habe so viele Gefühle auf einen Haufen noch nie erlebt. Danach war ich sowohl mordshungrig als auch todmüde 🙂 Es hat mich vor allem erleichtert und freier gemacht. Von ihm kam nicht sofort was, aber nach so 7 Wochen dann doch! Plötzlich eine SMS, „wie gehts?“ So damit fing es an, aber ich habe ihn ganz schön zappeln lassen, bin nicht sofort gesprungen! Er hat mich dann sehr hofiert und gebaggert ohne Ende, so bin ich mit ihm ausgegangen. Da war er sooooo lieb und süß, dass ich nicht widerstehen konnte. Aber ich habe gespürt, so ganz  so weit war er doch noch nicht. Seine Liebe war da, das war klar, aber die Angst vor der Zukunft eben auch noch. Susanna riet mir noch zu einer weiteren magischen Arbeit, das war ein ganzer Tag, den sie für uns gearbeitet hat und ich habe ihr ein paar Stichpunkte aufgeschrieben, die mir wichtig waren. Danach ging es wirklich besser und heute haben wir einen Termin für unsere Hochzeit. Er weiß, dass er keine Angst haben muss, dass wir uns lieben und füreinander wie geschaffen sind! Wohl haben wir uns beide fest vorgenommen, etwas mehr darauf zu achten, dass es nicht immer gleich so alltäglich wird. Beide glauben wir, dass das das Schlimmste war und dass er deswegen auch Angst bekommen hatte. Es fehlte die Spannung und der Reiz!

Puhhh, jetzt habe ich viel geschrieben,  aber ich könnte noch Romane weiterschreiben, denn es ist so viel passiert, aber alles ist gut ausgegangen und dafür danke ich Susanna aus tiefstem Herzen!

Eure Sandra

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