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Auf dem richtigen Weg!

18. August 2010

Liebe Susanna!

Du hast Recht behalten!

Das Wochenende haben wir mehr oder weniger zusammen verbracht.

Das heißt, mein Mann hat mich für Samstag am Abend zu sich – in seine Wohnung –
eingeladen. Unsere Kinder haben bei Freunden übernachtet, so hatte ich den
ganzen Abend Zeit bzw. wir hatten den ganzen Abend / die ganze Nacht für uns.
Die ersten Stunden waren ziemlich beklemmend. Keiner von uns traute sich zu
sprechen. Wir hörten Musik und redeten über belangloses Zeug. Da die ganze
Nacht ein heftiges Gewitter tobte, bot mein Mann mir an, in seinem Wohnzimmer
am Sofa zu übernachten. Ich bedankte mich und ging dann schnell duschen.
Nachdem auch er duschen war und sich eigentlich für die Nacht verabschieden und
in sein Bett gehen wollte, ergab sich ein sehr intensives und offenes Gespräch.
Er sagte, er hätte eingesehen, dass er Fehler gemacht hat und mich sehr
verletzt hat. Er erzählte mir, dass er erkannt hat, was in seinem Leben für ihn
wichtig ist: seine Familie. Es ist ihm bewusst, dass er durch sein Verhalten
sehr viel zerstört hat, er hofft aber trotzdem, dass er bzw. dass wir es wieder
in den Griff bekommen.
Er sagte, er wolle es nochmals probieren, allerdings ganz langsam und auf
Distanz (d.h. er will das nächste Jahr wieterhin in seiner Wohnung leben und
ich soll mit den Kindern in meiner Wohnung bleiben). Er will mich neu
kennenlernen, denn auch ich hätte mich in dieser Zeit verändert und hofft, daß
er sich erneut in mich verlieben kann…

Gestern – am Sonntag waren wir mit unserer jüngeren Tochter spazieren und
blödelten herum – natürlich immer so, dass die Kleine nichts merkt. Wir waren
uns einig, dass keiner – vor allem nicht unsere Kinder – über unseren „Versuch
die Ehe zu retten“ was erfahren sollten, nicht bevor wir uns sicher sind, dass
es auch tatsächlich klappt.

Liebe Susanna!

Herzlichen Dank für die Zeit, die du dir für mich nimmst. Jedes Mal, wenn ich
eine Mail von dir bekomme, geht es mir gut. Meine Zuversicht wächst und vor
allem: ich fühle mich verstanden und „gut aufgehoben“.

Ich bin dir für deine Hilfe sehr dankbar!

N.

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